Meine Reise bei der Kanzlei Vellante: Ausbildung, Studium und der Blick in die Zukunft

Mit 19 Jahren mitten im Berufsleben: Luca Salvamoser hat seinen Platz gefunden in der Kanzlei Vellante. In seinem Artikel berichtet er, wie ihn ein Praktikum überzeugt hat zu bleiben, was ihn an der Kombination aus Ausbildung und Studium begeistert und warum Teamgeist und Digitalisierung für ihn mehr als nur Schlagworte sind. Ein ehrlicher Einblick in den Einstieg in eine moderne Steuerkarriere.

Mein Name ist Luca Salvamoser, ich bin 19 Jahre alt, mache meine Steuerfachangestellten Ausbildung bei der Kanzlei Vellante und studiere zugleich Dual BWL. 

Das erste Mal betrat ich die Räumlichkeiten der Kanzlei Vellante im Februar 2023, als ich im Rahmen meiner Fachpraktischen Ausbildung an der FOS Holzkirchen ein halbjähriges Praktikum absolvierte. Anfangs ahnte ich noch nicht, dass dieser Praktikumsbetrieb meine zukünftige Arbeitsstelle werden würde. Doch schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, wie besonders das Arbeitsumfeld hier ist. Die großartige Teamatmosphäre, das vertrauensvolle Miteinander und die abwechslungsreichen Aufgaben haben mir schnell gezeigt: Genau hier fühle ich mich wohl, genau hier sehe ich mich auch in Zukunft. Dieser Job und diese Kanzlei haben meine Erwartungen nicht nur erfüllt – sie haben sie übertroffen.

Diese positive Erfahrung war mitentscheidend dafür, dass ich auch nach dem Fachabitur weiterhin Teil der Kanzlei bleiben wollte. Heute, rund ein Jahr später, bin ich erneut Teil des Teams – und zwar als dualer Student in einem Verbundstudium. Momentan bin ich in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten und arbeite Vollzeit in der Kanzlei mit. Das siebensemestrige Studium an der Hochschule München beginnt im Oktober und ich bin bereits gespannt, wie der Ablauf sein wird. Bis dahin nutze ich die Zeit, um mich intensiv in die Praxis einzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und meine Kenntnisse weiter auszubauen. Auch in den Semesterferien und an vorlesungsfreien Tagen werde ich weiterhin aktiv in der Kanzlei mitarbeiten.

Was mir an diesem Studienmodell besonders gefällt, ist die enge Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Das Besondere an meinem Verbundstudium ist für mich die Kombination aus fundierter Theorie und direkter Praxiserfahrung. An der Hochschule erwerbe ich die rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen und kann dieses Wissen unmittelbar in meinem Arbeitsalltag anwenden. Gleichzeitig bereite ich mich – wie jeder andere Auszubildende auch – auf die reguläre Abschlussprüfung zum Steuerfachangestellten vor. Es ist ein fordernder Weg, aber genau das macht ihn so spannend und abwechslungsreich.

Dabei helfen mir nicht nur die Erfahrungen aus der Ausbildung, sondern auch persönliche Eigenschaften, die ich durch meine Freizeitaktivitäten mitbringe. Was mir dabei sehr zugutekommt, ist meine Erfahrung aus dem Teamsport. Seit Jahren spiele ich mit Leidenschaft Handball – ein Sport, der ohne Teamgeist, Verlässlichkeit und Kommunikation nicht funktionieren kann. Diese Eigenschaften bringe ich auch in meinen Arbeitsalltag ein: Ich arbeite gerne im Team, packe mit an und kann mich auf andere verlassen – genauso wie sie sich auf mich verlassen können.

Ein weiterer Punkt, den ich sehr schätze, ist der moderne und digitale Arbeitsansatz unserer Kanzlei. Nahezu alle Prozesse – vom Dokumentenmanagement bis zur Mandantenkommunikation – sind digitalisiert. Für mich ist das ein großer Vorteil, da ich mit digitalen Geräten und Anwendungen aufgewachsen bin. Der Umgang mit Software und digitalen Tools fällt mir daher nicht nur leicht, sondern macht mir auch viel Spaß. Digitalisierung ist die Zukunft – und es ist schön zu sehen, dass wir als Kanzlei diesen Weg aktiv mitgehen. Statt an alten Gewohnheiten festzuhalten, sind hier alle offen für neue Lösungen und Technologien. Das macht den Arbeitsalltag nicht nur effizienter, sondern schafft auch ein modernes Umfeld, in dem man sich als junger Mensch wirklich gut einbringen kann.

Mit Blick auf die Zukunft motivieren mich besonders die vielen beruflichen Perspektiven, die sich mir nach dem Studium eröffnen. Die beruflichen Perspektiven nach dem Studium sind vielfältig. Eine Möglichkeit wäre, nach der Ausbildung den Steuerfachwirt zu machen, was mir mehr Verantwortung und Führungsaufgaben ermöglichen würde. Alternativ könnte ich mich als Fachassistent in einem spezialisierten steuerrechtlichen Bereich weiterbilden. Noch weitergedacht, besteht auch die Möglichkeit, im Anschluss ein Masterstudium zu absolvieren. Dies würde mir nicht nur tiefergehendes Fachwissen vermitteln, sondern mich auch auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten.

Wo mein Weg genau hinführt, weiß ich heute noch nicht. Der Steuerberater reizt mich sehr, doch der Weg dorthin ist lang und intensiv – aber genau das ist auch der Anreiz. Eines ist sicher: Die Steuerwelt bietet viele Möglichkeiten. Ob durch Spezialisierung, Weiterbildung oder einen späteren Wechsel in andere Bereiche. Viele Wege führen zum Ziel. Was zählt, ist die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, offen zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen. Genau das motiviert mich – im Studium, in der Kanzlei und darüber hinaus.

Zurück